EAV ft. Lemo

Friedens(sehn)süchtige Song „Gegen den Wind“

Der friedens(sehn)süchtige Song „Gegen den Wind“ wird für viele Hörer die wohl größte Überraschung auf dem letzten Studio-Album der EAV darstellen. Gesungen und mitkomponiert wurde diese Hymne der Visionäre vom österreichischen Musiker „Lemo“ („Himmel über Wien“).

Das lyrische Werk ist angelehnt an den Mann von la Mancha, an Miguel Cervantes Don Quijote und beschäftigt sich ähnlich wie sein prominentes Vorbild mit dem ewigen Kampf der Träumer und Idealisten gegen die oft sehr eindimensionale Realität. „Gegen den Wind“ ist von und für jene, die nicht aufgeben, an eine bessere Welt mit mehr Respekt voreinander, Toleranz und Frieden glauben zu wollen.

„Wird die Liebe erst zur Lanze / und zum Schwert unser Verstand / legen wir die Waffen nieder / Hand in Hand“

Auf mehreren Ebenen besitzt der Song eine traurige Aktualität, denn so richten sich u.a. viele Zeilen direkt gegen den Hass, der nicht nur die sozialen Medien, sondern auch öffentliche Debatten immer mehr bestimmt. Die Zeilen mahnen ebenso dazu, die einst respektvolle Dialogkultur unserer Gesellschaft nicht gänzlich zu verlieren, wie sie auch ein Appell an

EAV – Alles ist erlaubt

nachkommende Musikergenerationen darstellen: Gebt nicht auf, für freiheitliche Werte einzutreten.

#allesisterlaubt – Gastsänger Lemo prägt die neue Single

Im kenianischen Studio von EAV-Texter und Komponist Thomas Spitzer war die Verzweiflung groß. Nichts kam für ihn in seinen 40 Jahren bei der EAV kürzer als die reinen Gefühle, die Balladen, die lyrischen Lieder. Doch gerade für den Titel „Gegen den Wind“, der ihm regelrecht aus dem Herz zu Papier geflossen ist, fand’ sich kein geeignetes Transportmittel. Erst durch Zufall entdeckte er auf einer weltbekannten Videoplattform einen seelenverwandten Romantiker und Träumer mit einer schwermütigen, rockigen Stimme: Lemo.

Er reiste umgehend nach Österreich und besuchte eines der Konzerte des Nachwuchstalents. Dieser wusste vermutlich nicht recht wie ihm geschah. „Ich bin einfach auf ihn zu gegangen und hab gesagt: Du singst meinen Song! Keine Widerrede! Und ich bin froh darüber ihn nicht nur dafür gewonnen zu haben, sondern ihn auch näher kennengelernt zu haben. Gerade die generationsübergreifenden Motive dieses Liedes sind eine tolle Ausgangsbasis um voneinander zu lernen und zu profitieren. Auch deshalb ist es zu meinem Lieblingssong des Albums geworden.“, meint Thomas Spitzer. „Die Gewissheit, dass es in unserem Land wieder talentierte Kräfte gibt, die sich obendrein der deutschen Sprache verschrieben haben, lässt mich viel leichter mit der EAV aufhören. Und wer weiß: Vielleicht ist es mir als altersschwachem Don Quijote noch öfter erlaubt, mit arbeitshungrigen Jung-Trotzköpfen zusammenzuarbeiten.“

Fernab von jeder Spekulation auf kommerziellen Erfolg, genießt die EAV die Freiheit, ihre auch von feiner Ironie durchzogenen und gesellschaftskritischen Lieder unter die interessierten Hörer zu bringen. Denn am 28. September 2018 wird mit „Alles ist erlaubt“ das letzte Studio-Album der Verunsicherung erscheinen und die 40-jährige Band-Geschichte 2019 mit einer großen Abschiedstournee durch über 60 Städte in Deutschland, Österreich und der Schweiz beendet.

Die Erfolge der bekannten österreichischen Band sprechen für sich. Sie können auf eine Karriere mit weit über 1000 Konzert-Auftritten in Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Liechtenstein und Tschechien, auf über 10 Mio. verkaufte Großtonträger, 20 Top 10 Alben in Österreich/Deutschland/Schweiz und auf unzählige weitere Auszeichnungen zurückblicken.

Mit ihren Single-Hits wie “Küss die Hand, schöne Frau”, “Ba-Ba-Banküberfall”, “Ding Dong”, “Samurai” und “An der Copacabana” mischten sie in den 80er und 90er Jahren die deutschsprachige Musikszene auf und feierten fulminante Erfolge. Oft überhört wurden die weitaus weniger lustigen, nachdenklichen und sozialkritischen Lieder wie “Burli”, “s‘Muaterl” oder “Eierkopf-Rudi”, die teils von Radiosendern boykottiert worden sind oder der Gruppe Anzeigen führender politischer Persönlichkeiten Österreich einhandelten.